Das Uhrenmagazin

Der Totenkopf, seit jeher ein markantes kriegerisches Symbol, hielt im Jahr 2009 Einzug bei Bell & Ross. Mit der Serie der Skull-Uhren würdigt der Hersteller den Fallschirmjägern der 82. und 101. amerikanischen Luftlandedivision, die den Totenkopf als Abzeichen auf ihren Overalls trugen.
Abgesehen von seiner kriegerischen Bedeutung hat der Schädel als ein anerkanntes Zeichen des Todes auch eine philosophische Komponente, da er die Zerbrechlichkeit und Kürze des Lebens symbolisiert. Das gilt vor allem für seine Verwendung in Vanitas-Kunstwerken.
Was mit dem Launch der BR 01 Skull vor mehr als 10 Jahren begann findet nun erneut eine Fortsetzung in der BR 01 Cyber Skull. Mit dieser Uhr huldigt Bell & Ross der mexikanischen Tradition des „Tag der Toten“ – Día de Muertos – und den dort verwendeten Calaveras.

Der Totenkopf der Bell & Ross BR 01 Cyber Skull enthüllt ein verschmitztes Lächeln sobald er seinen Mund öffnet. Im facettierten Relief der Uhr zeigt sich eine Zeitlosigkeit, verbindet sich ein althergebrachtes Symbol mit einem äußerst zeitgenössischen Stil. Damit ist das Design der Uhr weit von dem Vintage-Stil entfernt, der normalerweise gerne mit dem Totenkopf in Verbindung gebracht wird. Mit diesem neuen avantgardistischen Design katapultiert Bell & Ross seine Skull-Serie in die Zukunft.
Mit ihren geschnittenen Seiten und scharfen Kanten erinnert die einzigartige Silhouette der BR 01 Cyber Skull an ein Stealth-Flugzeug. Kein Wunder, ist doch das Gehäuse dem Rumpf eines F117-Kampfflugzeugs nachgebildet. Der generelle Aufbau und die Verwendung von mattschwarzer Keramik schaffen Linien, die das Gehäuse der Uhr in einem scharfen Kontrast zu den klassischen Formen der Uhrmacherei stellen. Weiche Rundungen und fließende Kurven sucht man hier vergebens. Jedes Element der Uhr, von der Gehäusemitte über die Lünette bis hin zum Totenkopf selbst in vielfältig strukturiert, so dass die Oberflächen ein 3D-Bild erzeugen. Mit der Facettierung der Linien will Bell & Ross zudem auf die digitale Kunst verweisen und schafft deshalb einen Pixellationseffekt aus den geometrischen Formen der Cyber Skull.
Das Gehäuse der Uhr besteht aus Keramik und misst 45 x 46,5 mm. Es ist außerdem wasserdicht bis 5 atm. ,

Hinter dem provokanten Gesicht der Uhr verbirgt sich das Handaufzugswerk BR-CAL 206. Um es für den Träger sichtbar zu machen, lehnt sich die Hauptplatine eng an die Form des Schädels an, während die Brücken bis zu den vier Ecken des Gehäuses reichen und von den Knochen des Totenschädels verdeckt werden. Diese Konstruktion erweckt den Eindruck, als würde der Schädel im Inneren des Gehäuses schweben. Dieser Eindruck wird durch die völlige Transparenz des Zifferblattes noch verstärkt
Neben der Stunden- und Minutenanzeige betätigt das Automatikwerk die Wange, die sich beim Aufziehen der Feder öffnet und scheinbar kichert. Die Unruhspirale bildet das Gehirn des zum Leben erwachten Schädels.

Komplettiert wird die BR 01 Cyber Skull von einem schwarzen Armband aus Kautschuk.