Das Uhrenmagazin

Nagelneu ist die Uhr, und nagelneu ist auch ihr Hersteller, Hyetis. Und Hyetis gibt sich rauflustig:

„Vor 30 Jahren mag es die Schweizer Uhrenindustrie auf dem falschen Fuß erwischt haben, als die Quarzuhren-Invasion begann. Aber das wird nicht nochmal passieren, wenn es um die wachsende Nachfrage nach Hightech-Smartwatches geht“, gibt die Homepage bekannt.

Durchaus selbstbewußt bezeichnet Hyetis ihre Uhr als „erste Schweizer Smartwatch“. Was macht die Uhr besonders?

Auf jeden Fall nicht das Schweizer Automatikkaliber. Aber beispielsweise die biometrischen Sensoren, die im Armband versteckt sind und in Echtzeit über die körperlichen Eckdaten informieren. Damit nicht genug. Auf dem Titangehäuse (satte 46 Millimeter Durchmesser) sitzt Saphirglas und eine berührungsempfindliche Lünette. Anstatt eines Zifferblattes gibt es einen hochauflösenden Touchscreen.

Eine Smartwatch wäre nicht smart, wenn sie nicht mit anderen Systeme kommunizieren könnte. Das kann die Crossbow auf jeden Fall: Sie spricht Android, iOS und Windows Phone 8. Bluetooth, WiFi und NFC beherrscht die Uhr ebenfalls.

In der Uhr selbst sind ein Höhenmesser, ein Mikrofon und ein Thermometer eingebaut. Aber das meiner Meinung nach beste Feature der Crossbow ist die eingebaute 41-Megapixel-Kamera. Die sitzt an der 12-Uhr-Position und kann somit bequem vom Träger auf das Motiv gehalten werden. Genial.

Die erste Auflage ist auf 500 Stück begrenzt und soll für knappe 900 Euro erhältlich sein.

Hyetis Smart watch