Das Uhrenmagazin

25 Jahre nach der Wiedervereinigung würdigt das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte die Leistungen der damaligen Glashütter Konstrukteure, Uhrmacher, Werkzeugmacher und Feinmechaniker mit einer Sonderausstellung. Trotz der oftmals schwierigen Umstände ist es ihnen damals gelungen, die Tradition der Uhrmacherei auch während der DDR-Zeit zu erhalten.

Mit der Gründung der Volkseigenen Betriebs Glashütter Uhrenbetriebe begann am 1. Juli 1951 ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Glashütter Uhrenindustrie. Die Sonderausstellung zeigt, wie vielfältig die Produktpalette war.

Bis 1990 entwickelten sich die VEB Glashütter Uhrenbetriebe zum größten Arbeitgeber der Region, deswegen ist auch der Aus- und Weiterbildung sowie verschiedenen Angeboten der Freizeitgestaltung in der ehemaligen DDR ein Teil der Ausstellung gewidmet.

Das Museum zeigt neben einer Auswahl der damaligen Uhrenproduktion auch Werkzeuge, Spezialmaschinen, Lehrmittel, Zeichnungen und eine Vielzahl an Fotografien.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 1. November geöffnet.