Zeitlos elegant: Die neue Villeret Quantième von Blancpain

Auf der Baselworld 2017 präsentiert Blancpain mit der Villeret Quantième à Phase de Lune eine neue Damenuhr mit Mondphasenanzeige. Dieser Neuzugang zu der klassischen Kollektion besticht durch ihren zeitlosen Stil und eine herrlich ausgeführte Mondphasenanzeige – eine klassische Komplikation.
Anfang der 1980er Jahre wurde die Mondphasenanzeige von Blancpain wieder aufgenommen und ist seitdem eines der Markenzeichen der Manufaktur geworden. Die Wiedergabe des Mondzyklus auf dem Zifferblatt erinnert an die alten Verbindungen zwischen Uhrmacherei und Astronomie.

Blancpain_Villeret_Mondphase_4Das Opalinzifferblatt dieser Uhr besteht aus Rotgold und ist mit Blattzeigern, einem Datumsindikator mit Zeiger und einer Mondphasenanzeige aus Saphir ausgestattet. Das im Zifferblattfenster sichtbare Gesicht des Mondes entspricht der aktuellen Mondphase. Der Mechanismus der Mondphasenanzeige besteht aus einem Rad mit 59 Zähnen, das zwei vollständige Mondzyklen von 29,5 Tagen abdeckt. Aus diesem Grund ist das Vollmondgesicht auf der Scheibe zweimal wiedergegeben. In der Ecke des lächelnden Mundes sitzt eine Fliege; eine Anspielung auf die Schönheitspflästerchen, welche Hofdamen im 17. und 18. Jahrhundert in Europa dazu benutzten, Botschaften zu überbringen und etwas über die Eigenschaften der Trägerinnen mitzuteilen. Außerdem soll sie Heiterkeit symbolisieren.
Die 3, 6, 9 und 12 sind in römischen Ziffern dargestellt, die restlichen Ziffern werden durch Diamanten ersetzt. Auf ein Datumsfenster hat Blancpain bei dieser Uhr verzichtet, nicht jedoch auf eine Datumsanzeige. Die Ziffern für das Datum laufen innerhalb des Stundenkreises um das Zifferblatt; für die Anzeige ist ein Zeiger mit einem kleinen roten Halbmond an der Spitze zuständig.

Das Gehäuse der neuen Villeret Quantième à Phase de Lune besteht aus Edelstahl und hat einen Durchmesser von 29,2 Millimetern. Das Gehäuse ist außerdem wasserdicht bis 3 bar. Die Lünette wird von 48 Full-cut-Diamanten geziert.
Im Inneren des Gehäuses liegt das Kaliber 913QL, ein Automatikwerk das aus 246 Einzelteilen besteht und eine Gangreserve von 40 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung stellt.
Das Werk kann durch den Boden aus Saphirglas eingesehen werden. Hier wird auch die aufwändig dekorierte Schwungmasse aus Rotgold sichtbar.

Die Villeret Quantième à Phase de Lune ist unglaublich wandelbar, denn Blancpain liefert die Uhr mit fünf verschiedenen Armbändern, die bei Bedarf ausgetauscht werden können – je nach bevorzugter Farbe. Es gibt Weiß, Schwarz, Dunkelblau, Hellblau und Magenta.

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Vacheron Constantin verewigt Kopernikus in einer Métiers d’Art

Vacheron Constantin hat seiner Métiers d’Art-Kollektion ein neues Modell hinzugefügt, die Kopernikus Himmelssphären 2460 RT. Und nicht nur das, drei verschiedene Varianten wird es von dieser neuen Uhr geben.
In der Kopernikus Himmelssphären 2460 RT kommt einmal mehr die ganze Handwerkskunst der Manufaktur zum Ausdruck. Erstmals vorgestellt auf der SIHH 2017 und mit einem schlichten Gehäuse aus Weißgold rücken diese Uhren das heliozentrische Weltbild in den Mittelpunkt.
VacheronConstantin_MetiersdArt_Kopernikus_Himmelssphären_9Nikolaus Kopernikus revolutionierte 1543 die Welt, indem er ein fundamentales Umdenken in der Wissenschaftsgeschichte einläutete. Die Abwendung vom geozentrischen und Hinwendung zum heliozentrischen Weltbild bedeutete auch bedeutende philosophische Einflüsse auf die Wahrnehmung der Rolle des Menschen im kosmischen Geschehen. Und auch das würdigt Vacheron Constantin in der Kopernikus Himmelssphären 2460 RT.

Die drei Zifferblätter interpretieren das Thema auf drei verschiedene Arten. Vacheron Constantin ließ sich bei den Verzierungen von den grafischen Darstellungen des Andreas Cellarius inspirieren. Der deutsch-niederländische Kartograph war im 17. Jahrhundert der Autor des bedeutendsten farbigen Himmelsatlas „Harmonia Macrocosmica“.
Das Zifferblatt besteht aus zwei verschiedenen Teilen. Das Oval in der Mitte ziert eine Sonne mit einem von Hand gravierten Gesicht in Roségold. Der Rand der Scheibe besticht jeweils durch eine von drei kunsthandwerklichen Variationen. Zwischen ihnen kreist die Erde in einer kleinen elliptischen Spur auf ihrer Umlaufbahn. Die kleine, leicht gewölbte goldene Scheibe  mit einem Durchmesser von nur 6,8 mm zeigt die Kontinente aus der Polaransicht, die auf der Lambertschen Kegelprojektion der Weltkarte basiert.

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Das erste Modell des Trios zollt verschiedenen Techniken des Emaillierens Tribut. Die Erde aus Grand-Feu-Email Champlevé zeigt das Blau der Ozeane und die Kontinente. Den Hintergrund bildet eine Himmelskarte auf goldenem Email-Grund in Pastelltönen. Durchzogen wird sie von feinen Linien, die die Umlaufbahnen der fünf Planeten darstellen; die Planeten selbst werden als Sterne abgebildet. Der Randbereich des Zifferblattes zeigt die 12 Sternzeichen aus polychromer Email.

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Das zweite von Hand gravierte Zifferblatt besticht durch eine Ästhetik, die mehr vom Barock geprägt ist. Hier verzweigen und überlappen sich 12 Sternzeichen auf einer Scheibe in Weißgold. Eine Fülle von Reliefs kennzeichnen die Arbeit des Graveurs. Sie werden hervorgehoben durch das Zusammenspiel von Effekten, die aus Schrägen und Tiefen entstehen. Auf der Erde, die um eine goldflammende Sonne kreist, werden die Ozeane von mikroskopisch kleinen Wellen bewegt, wohingegen die kontrastierenden Kontinente poliert wurden.

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Das dritte Zifferblatt wurde mithilfe verschiedener dekorativer Techniken gefertigt. Die Sternzeichen sind durch einen sternebesetzten Himmel in 3D-Effekt ergänzt, die Erde ist von Hand graviert und greift den Kontrast zwischen der feinen Körnung der Wellen und dem Leuchten der Kontinente auf. Ein von Hand bemaltes, nachtblaues Zifferblatt wird durch ein durchsichtiges Saphirglas geschützt, das eine Gravur auf der Rückseite trägt. Die Vorderseite besticht durch lasergravierte, mit Super-LumiNova hervorgehobene Sternbilder, so dass sich die ganze Schönheit der Himmelskarte im Halbdunkeln erst richtig offenbart.

VacheronConstantin_MetiersdArt_Kopernikus_Himmelssphären_10Angetrieben werden diese Métiers d’Art-Modelle von mechanischen Uhrwerken mit Automatikaufzug, dem Manufaktur-Kaliber 2460 RT.
Die Zeit wird von zwei dreikantigen peripheren Zeigern aus Gold angezeigt; ein durchbrochener ist zuständig für die Stunden, ein ausgefüllter für die Minuten. Aber das bestimmende Element dieser Uhr ist und bleibt die elliptische Bahn der Erde um die Sonne. Sie herrscht über das Geschehen und liefert kontinuierlich Informationen über den Verlauf des Tages. Die zweite Komplikation stellt die elliptische Umlaufbahn der Erde dar. Der Mechanismus ist so präzise, dass nur alle 8.000 Jahre eine Korrektur notwendig ist.
Das Kaliber arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von ca. 36 Stunden zur Verfügung.

Die Kopernikus Himmelssphären 2460 RT kommen in einem Gehäuse aus Weißgold mit einem Durchmesser von 43 mm und einer Höhe von 12.9 mm. Komplettiert werden sie von einem schwarzen Armband aus Alligatorleder.