Das Uhrenmagazin

Bei dieser Aufzugsart wird eine rotierende Schwungmasse, die durch die Bewegungen der Uhr am Handgelenk des Trägers verursacht werden, in Bewegung gesetzt. Am häufigsten verbreitet ist ein zentraler Rotor, der entweder einseitig oder zweiseitig aufziehbar sein kann.

Wird die Uhr eine zeit lang nicht getragen, läuft sie so lange weiter bis die Gangreserve erschöpft ist und die Uhr stehen bleibt. Abhilfe hierfür schaffen sogenannte Uhrenbeweger, die eine oder mehrere Uhren durch rotierende Bewegung laufen lassen können. Zudem verhindern Uhrenbeweger eine Verdickung des Öles in der Uhr, was bei längerem Stillstand eintreten kann und sich negativ auf die Ganggenauigkeit auswirken kann.

Geschichte
Obwohl diese Art von Uhrwerken in der Theorie bereits 1770 existiere konnte sie technisch noch nicht umgesetzt werden. Erst 1922 schuf die französische Firma Leroy die erste Automatikuhr welche jedoch nicht vertrieben wurde.