Das Uhrenmagazin

Als Chronometer (altgriechisch „χρόνος chrónos“  was soviel wie „Zeit“ bedeutet), bezeichnet man besonders präzise Uhren. Offiziell darf eine Uhr auch nur dann als Chronometer bezeichnet werden, wenn ihr Uhrwerk eine Prüfung  des unabhängigen Schweizer Observatoriums, Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres, bestanden hat – sie erhält dann das COSC-Zertifikat. Zum Einsatz kommen Chronometer unter anderem bei der Navigation von Flugzeugen und anderen Aufgaben, bei denen eine extreme Ganggenauigkeit erfordert wird.

Der erste Chronometer wurde 1714 von dem Briten John Harrison entwickelt, der im Auftrag der britischen Regierung einen möglichst genauen Zeitmesser zur genauen Bestimmung von Seerouten entwickeln sollte. Insgesamt schuf er noch 3 Weiterentwicklung des Ur-Chronometers, welche aber allesamt für den Endkundenmarkt zu teuer waren. Erst um 1778 schuf der Uhrmacher John Arnold eine erschwingliche Variante auf Basis des vierten und letzten Modells Harrisons, welche er mit dem von ihm erfundenen Begriff „Chronometer“ erstmals bewarb.