Das Uhrenmagazin

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Uhren aus buntem Kunststoff sind ja nun nichts Neues. Was allerdings Modify (http://www.modifywatches.com), ein Unternehmen aus dem kalifornischen Berkeley, im April 2010 auf den Markt brachte, hat bis heute viele Nachahmer gefunden, die trotzdem nicht ans Original herankommen.

Ursprünglich nannten die zwei Firmengründer das Unternehmen „The Swap Watch“. Diesen Namen gaben die Gründer aber bald wieder auf; Modify war geboren.

Der Name spricht Bände und zeigt auch in die Richtung, wo’s langgeht: Die Bestandteile der Modify-Uhren können vom Kunden komplett selbst zusammengestellt werden. Zuerst wählt man sich das Zifferblatt aus, und dann die Fassung und das Armband. Man kann auch aus bereits bestehenden Kombinationen auswählen. Der „Visualizer“ stellt die selbstgebastelte Uhr schließlich so dar, wie sie dem Kunden zugeschickt wird. Ich halte das für eine großartige Idee, obendrein, wo Modify auch gediegenere Zifferblätter im Programm hat.

Das Potential der beliebigen Kombinierbarkeit haben auch schon andere Unternehmen entdeckt. So ließen beispielsweise Google, Shutterfly, University of Berkeley-Haas und adultswim Sondereditionen bei Modify anfertigen.

Das Sympathischste für mich ist allerdings die Tatsache, dass Modify seine Kunden auffordert, Verbesserungsvorschläge und Designideen einzubringen. So gut wie alle existierenden Designs gehen auf Vorschläge von Fans und Kunden zurück. Das ist eine Art der Interaktion, die ich für absolut vorbildlich halte. Modify: gefällt mir.

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