Das Uhrenmagazin

Wenn es Uhren mit doppelter Geschwindigkeit gibt, muss es folglicherweise auch Uhren geben, die so langsam gehen, dass sie für eine Umrundung des Zifferblatts einen ganzen Tag brauchen. Slow Watches gehören zu dieser Kategorie.

„Seid slow“ fordert die deutsche Homepage der Marke den Besucher auf. Und ja, ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine 24-Stunden-Einzeigeruhr das subjektive Empfinden der Zeit etwas runterbremst. Die Uhr selbst trägt den schicken Namen „Slow Jo“ und gibt, dem einen Zeiger sei Dank, die Zeit nur ungefähr an. Die Indexe sind in Viertelstunden-Abschnitten angebracht, die genügend groß sind, um ungefähre Minutenschätzungen durchzuführen. Alles kein Problem, denn wie auch beispielsweise bei der QLOCKTWO geht es bei Slow jo ja gerade darum, zu entschleunigen und die Zeitangaben wieder näher in Richtung menschliche Sprache zu rücken.

Die Slow Jo läuft mit einem Ronda 505.24-Werk. Eigentlich kann das Werk „vier Zeiger und eine Datumsanzeige bedienen. Benutzt wird aber nur der Stundenzeiger. Warum sollen wir uns auch von jeder Minute und jeder Sekunde stressen lassen!?“ — sympathische Worte, finde ich.

Die Slow Jo-Uhren sind ab ungefähr 200 Euro zu haben.

watch-front-big

watch-front-sliced-big