Das Uhrenmagazin

Es ist nach wie vor en vogue bei den Uhrenherstellern, neue Kollektionen auf den Markt zu bringen, die auf alt hergebrachten Modellen basieren. Die unverkennbare Anziehung des Retro-Charmes verbunden mit modernen Updates – unter anderem mit zeitgemäßen Uhrwerken – hat über die letzten Jahre zu wunderbaren Modellen von einer ganzen Reihe von Herstellern geführt. Darunter befindet sich natürlich auch Jaeger-LeCoultre mit seiner Polaris. Diese neuen Armbanduhren basieren auf dem 1968er Modell. Wir stellen hier heute das Grundmodell vor, die Polaris Automatic.
Die Uhren mögen auf einem Design aus den 1960er Jahren basieren, sie kommen jedoch herrlich frisch daher und bringen ihre ganz eigene Persönlichkeit mit.

Die Polaris Automatic ist eine klassische Armbanduhr, Design in seiner reinsten Form und herrlich sportlich-unkompliziert. Die Uhr kommt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 41 mm und damit einen Millimeter kleiner als die anderen Modelle aus der Kollektion. Die Kombination aus gebürsteten und polierten Oberflächen sowie die scharfen, auffälligen Bandanstöße und die schlanke, abgerundete Lünette ist äußerst attraktiv und ergibt eine schöne Dynamik.
Jaeger-LeCoultre bietet dieses sportliche Modell mit einem blauen Zifferblatt an, dessen Farbe je nach Lichteinfall leicht variiert, oder, etwas nücherner, mit einem schwarzen. Das Zifferblatt vereint drei verschiedene Oberflächen: Einen Sonnenschliff, eine ausgeprägte Körnung und die innenliegende Lünette ist matt und irisierend. Letztere lässt sich drehen und als Timer verwenden.

Im Inneren der Polaris Automatic arbeitet das hauseigene JLC-Kaliber 898/1. Das Automatikwerk arbeitet mit einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von 40 Stunden. Natürlich hat es sich Jaeger-LeCoultre nicht nehmen lassen, es schön zu dekorieren, denn der gläserne Gehäuseboden erlaubt dem Träger einen Blick auf das Kaliber.

Die Polaris Automatic ist bei Jaeger-LeCoultre eine sogenannte Einsteigeruhr ohne viel Schnickschnack und deshalb auch wesentlich günstiger als die meisten andere Modelle des Herstellers. Und auch, wenn sie in der Regel (auch von uns Uhrenblogs) weniger Aufmerksamkeit bekommen als spektakulärere Modelle, sind Dreizeigeruhren durchaus attraktiv. Schließlich braucht es, vor allem im Alltag, nicht immer große Komplikationen oder auch nur Chronographen. Manchmal will man einfach nur wissen, wie spät es ist.